Kunst und Corona

11.06.2020, Kunst

Wie lassen sich Zustände und persönliches Empfinden während der Corona-Zeit am besten ausdrücken? Vor allem die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Krise sowie individuelle Sichtweisen und Gefühle dazu genauer zu beleuchten und bildnerische Antworten zu finden. Schüler*innen aus den Klassenstufen 9 und 10 waren daher aufgefordert, während der Homeschooling-Zeit mit Mitteln der Fotografie einen eigenen Blick auf ihre Corona-Situation zu werfen. Dazu sollten indirekte oder nach künstlerischen Vorbildern inszenierte Porträts entwickelt werden. Entstanden sind zahlreiche und zum Teil sehr persönliche Einblicke in das Leben und die Gefühlswelt der Einzelnen während der außergewöhnlichen Zeit, die viele oft sozial recht isoliert überwiegend zu Hause verbringen mussten. Einige Schüler*innen entschieden sich für das Nachstellen von Werken aus der Kunstgeschichte, die einen konkreten Bezug zu ihrer aktuellen Situation hatten oder zu einer individuellen Neuinterpretation anregten, andere Schüler*innen wählten die Form des indirekten Porträts, angelehnt an Werke der Künstlerin Sophie Calle. Sie fotografierten Ausschnitte aus ihrem Corona-Alltag oder stellten kleine Szenen ihres Lebensumfeldes fotografisch dar. Auch zwei Stillleben wurden nachgestellt; Metaphern für den kurzzeitigen Stillstand des gesellschaftlichen Lebens während der Pandemie.

News

Das Schuljahr 2020/21 startete für alle Schulen – coronabedingt – unter ganz besonderen Vorzeichen. Das mehr

Wie lassen sich Zustände und persönliches Empfinden während der Corona-Zeit am besten ausdrücken? Vor allem mehr

Alle News ansehen