Start Your Digital Future – Ein Projekt der sdw

06.05.2022, Studium & Beruf

Vom Beginn dieses Schuljahres bis April 2022 nahmen einige Schüler:innen des ASG an dem Projekt „Start Your Digital Future“ der Stiftung der deutschen Wirtschaft (sdw) zur digitalen Bildung von Jugendlichen teil. Atakan Yalcin, Schüler der Q2, berichtet von seinen dortigen Erfahrungen.

Meine frühere Klassenlehrerin und BSO-Koordinatorin an unserer Schule, Frau Waidmann, kam in den Informatik-Kurs und berichtete uns von dem Projekt „Start Your Digital Future“, das junge Menschen zur Entwicklung eigener digitaler Ideen im Zusammenhang mit sozialen und gesellschaftlich bedeutsamen Themen motivieren will.
Sie schwärmte von den tollen Ideen aus den vergangenen Jahren, wie z.B. von einer Lampe, in welcher zugleich ein WLAN-Verstärker integriert war. Zusätzlich versicherte sie uns, dass man für das Projekt keine Vorkenntnisse benötige, da man alles dort mit der Unterstützung von Coaches lernen würde.
Dies weckte mein Interesse, weshalb ich mich bewarb. Zugleich dachte ich, dass der Eintrag „2021-2022 Teilnahme an Start Your Digital Future“ in einem Lebenslauf und in den Anlagen meiner Bewerbung einen guten Eindruck hinterlassen würde. Es würde deutlich, dass ich sehr engagiert bin.
Kurze Zeit später kam die Zusage, bald danach war auch schon das erste Treffen.
Es fand in Siemensstadt im A32 statt, einer als Coworking- und Eventort eingerichteten ehemaligen Lagerhalle. Man fühlte sich schnell wohl, die Projektmitarbeiter:innen waren sehr nett und die Atmosphäre war sehr entspannt. Am Ende des tollen Tages hatten sich all die in Gruppen zusammengefunden, die eine gemeinsame Projektidee hatten. Unsere Idee war, eine Smartphone-Hülle zu erstellen, in welche ein kleines Solarpanel integriert ist, damit das Handy tagsüber passiv geladen werden kann.
Nach einer Diskussion mit den anderen Gruppenmitgliedern und den Coaches, einigten wir uns auf die Entwicklung eines Powercase als Projektidee. Dieses sollte mehrere Features haben.
Unsere Vorgehensweise war wie folgt: Wir trafen uns jeden Dienstag um 18h in einer Videokonferenz, um uns Ziele für die Woche zu setzen und Fragen und Probleme zu besprechen, anschließend wurden von den Coaches kurze Einführungen in Themen wie „Was bedeutet analog?“, „Was ist digital?“ usw. gegeben.
Im Laufe des Projektes, das bis April 2022 dauerte, gab es mehrere Workshops, an welchen man teilnehmen konnte. Meine Gruppe und ich besuchten zweimal das MotionLab, einen Workingspace für Start-ups. Das MotionLab unterstützt die Start-ups bei vielen Problemen, wie z.B. bei der Gestaltung des Vertriebs. Dort lernte ich u.a. das Löten. Dort wurde uns auch Theo präsentiert. Theo ist ein autonom fahrendes Fahrrad-ähnliches Konstrukt, welches den Menschen Essen liefern soll. Am zweiten Tag im MotionLab war es dann soweit, wir stellten unseren ersten funktionierenden Prototypen fertig. Es bestand aus einer Hartplastik-Hülle, in welche wir einen Ultraschallsensor, ein Display und ein Arduino einbauten. Mithilfe der Programmierung des Arduinos konnte der Ultraschallsensor die Entfernung des eigenen Standpunkts vom Boden messen. Zudem konnte die Geschwindigkeit, mit der sich das Handy bewegt, gemessen und auf dem Display angezeigt werden.
Anfang April war der letzte Tag. Alle trafen sich erneut im A32, jede Gruppe präsentierte ihre Ergebnisse.
Wir konnten zu Beginn unserer Präsentation schon mit einem Schock-Effekt das Interesse der Zuhörer wecken. Atahan, ein Mitschüler und Mitglied unseres Teams, ließ ein Fake-Smartphone zu Boden fallen und leitete somit perfekt in unser Thema ein. Später am Abend wurden die Urkunden verteilt, ein großes Gruppenfoto geschossen und das Buffet eröffnet. Als Abschiedsgeschenk bekamen wir alle jeweils eine Thermoskanne, in der Start Your Digital Future eingraviert war. Ich persönlich fand das Arbeiten über Zoom etwas anstrengend, jedoch hat das Arbeiten im MotionLab sehr viel Spaß gemacht. Ich kann nur jedem empfehlen, die Chance zu nutzen und an einem ähnlichen Projekt teilzunehmen, wenn das Projekt fortgeführt werden sollte.

Atakan Yalcin

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