Lediglich die Schulleitung hat sich bis zum Schuljahr 2005/06 mit der Schulentwicklung und der Datenerhebung befasst. Grundlagen dafür waren vor allem die Statistiken der Klassenlehrer.
Im 2.Halbjahr des Schuljahres 2004/2005 wurde eine Lehrerbefragung von der Steuergruppe durchgeführt sowie eine Schülerbefragung im Rahmen des Projekttages. Beide Befragungen spiegeln die Befindlichkeit zu einem bestimmten Zeitpunkt wider (Die Daten sind bei der Schulleitung einsehbar).
Schulische Daten zum Unterrichtsausfall, Schulbesuch und Schuldistanz werden von der Schulleitung erfasst und entsprechend den geltenden Bestimmungen an die zuständigen Stellen weitergeleitet.
Vorherrschende methodisch-didaktische Prinzipien weisen sich durch problemorientierte Unterrichtsgestaltung aus. Berücksichtigt wird die Förderung des eigenständigen Arbeitens der Schüler. Dabei werden sie an die gesellschaftlichen Anforderungen der Teamfähigkeit herangeführt. Der Einsatz neuer Medien ist im Rahmen der Ausstattung möglich (Beamer, PC, Laptops). Bei den aktuellen Fördermaßnahmen ist besonders das Mercator-Projekt hervorzuheben. Es wird vom Fachbereich Erziehungswissenschaften der FU getragen. Lehramtsstudenten/innen betreuen unsere Schüler der 8. und 9.Jahrgangsstufe. Darüber hinaus findet Förderung durch DaZ statt; sofern es die Personalausstattung zulässt; dieser Unterricht wird durch Lehrkräfte der Schule erteilt. Hausaufgabenbetreuung und Förderunterricht werden für die Schüler der 7.Jahrgangsstufe angeboten (s.a. unter 1.9). Die Schule kooperiert bisher insbesondere im Bereich der Sek. II mit den benachbarten Schulen des Bezirkes: Ernst-Abbe-, Albrecht-Dürer- und Fritz-Karsen-Schule. Die Unterrichtsgestaltung sowie die Formen der Leistungsbemessung werden in den einzelnen Fachgruppen durch die Fachkonferenzen festgelegt.
Die Teamarbeit der Lehrkräfte erfolgte in den vergangenen Jahren vor allem informell und
ist noch überwiegend in das Belieben der Kollegen gestellt. Die Intensität der
Zusammenarbeit variiert von Fachbereich zu Fachbereich. Dies gilt auch für die Kooperation
mit den Förderlehrern. Ab dem Schuljahr 2006/07 wird die Teamarbeit organisatorisch und
inhaltlich kontinuierlich entwickelt und systematisch verstärkt:
Es finden regelmäßig Konferenzen der unterschiedlichen Gremien gem. Schulgesetz (Teil VI – Abschnitt II – V) statt.
Die Beteiligung der Schüler und Eltern erfolgt nach Maßgabe des Schulgesetzes (Teil VI Abschnitt II – V).
Die Mitglieder der erweiterten Schulleitung arbeiten zeitnah an aktuellen Problemstellungen
und bereiten inhaltlich die Dienstbesprechungen und Konferenzen gem. Schulgesetz vor.
Ein Zweierteam fungiert in der Evaluationsberatung. Es sorgt für die Organisation und
Durchführung schulinterner Evaluationsprozesse und koordiniert die Vorbereitung auf
die anstehenden Schulinspektionen.
In den einzelnen Fachbereichen erfolgt in Entwicklungsgruppen und in enger
Zusammenarbeit der Fachleiter und Fachbereichsleiter stufenweise die Erarbeitung
der schulinternen Curricula mit fächerübergreifenden und fächerverbindenden Anteilen.
Insbesondere in diesem Zusammenhang sind fächerübergreifende Fachkonferenzen in den
Naturwissenschaften und Mathematik vorgesehen.
Im FB Moderne Fremdsprachen tragen regelmäßige Treffen der Doppeljahrgangsteams und
der Parallelgruppen zur kontinuierlichen Verbesserung der Lern- und Arbeitsbedingungen
bei. Der Austausch von Materialien und die Vorbereitung gemeinsamer Lernzielkontrollen
dient dabei der Kontinuität, der Transparenz und Vergleichbarkeit.
In den Fachbereichen Deutsch und PW / Geschichte werden fächerübergreifende Projekte
und Projekte innerhalb der Schule und mit außerschulischen Partnern organisiert (z.B.
Schreib- und Debattierwettbewerbe, Besuche von Büchereien, Theatern).
Im Sport findet permanente Teamarbeit im Unterricht durch gemeinsame Organisation von
Aufwärm- und Übungsphasen sowie bei unterschiedlichen Veranstaltungen statt (z.B. bei
der Organisation von Turnieren oder bei der Vorbereitung und Durchführung der Bundesjugendspiele).
In den musischen Fächern ist eine enge schulinterne Kooperation Voraussetzung für die
Vorbereitung von Projekten, Ausstellungen, Konzerten.
An der Vorbereitung und Durchführung von Methodentraining und Methodenwoche, nehmen
alle unterrichtenden Lehrkräfte in der Sek I in Jahrgangs- und Klassenteams teil.
Die Kooperation mit außerschulischen Partnern findet u.a. im Rahmen der Berufspraktika
der 10.Klassen statt. Die Wahl des Praktikumsplatzes ist überwiegend von der Entscheidung
des Schülers abhängig. In jüngerer Zeit gibt es eine verstärkte Zusammenarbeit mit
außerschulischen Partnern (z.B. mit dem Quartiersmanagement, mit Einrichtungen der
Entwicklungspolitik, mit der Bezirksbibliothek und anderen Einrichtungen innerhalb und
außerhalb des Bezirks).
Die Entscheidungen der Schulleitung werden in Konferenzen, Dienstbesprechungen,
in Form von schriftlichen Mitteilungen und in Gesprächen transparent gemacht.
Die „Politik der offenen Tür“ fördert den Gedankenaustausch aller am Schulleben Beteiligten.
Die Gestaltung des Personaleinsatzes, des Stundenplans, der Stundentafel und des
Vertretungsplans liegen in den Händen der Schulleitung.
An der Schule besteht ein großer Bedarf an Fortbildung, v.a. im didaktisch-methodischen
Bereich und zu neuen Prüfungsformen. Die Teilnahme an Fortbildungsmaßnahmen beruht bisher
auf individuellem Engagement, ein schulinternes Fortbildungskonzept wird entwickelt,
ebenso ein Konzept zur Integration neuer Kollegen und Kolleginnen.
Die Lehrkräfte nehmen regelmäßig, z.T. in Delegation durch die Fachbereiche, um als
Multiplikatoren wirken zu können, an externen Fortbildungsveranstaltungen teil.
Gezielt werden gemeinsam Veranstaltungen besucht und ausgewertet. Im Laufe der Zeit
entsteht so ein Themenpool für die Fachkonferenzen.
Jede Fachkonferenz behandelt schulintern (SchiLF) ein kompetenzorientiertes, methodisch-didaktisches
Thema, lädt Vertreter der Schulbuchverlage zur Vorstellung neuer an den RLP orientierten
Materialien ein oder Vertreter/innen anderer geeigneter Organisatio-nen.
Zur Verbesserung der Fördermaßnahmen wird im Fachbereich Deutsch eine Fortbildung
(Jahreskurs) zum Deutsch als Zweitsprache absolviert.
Sozialarbeiter und Erzieher, die auch der Fortbildung der Lehrkräfte dienen können,
sind an der Schule nicht tätig; die pädagogische und soziale Betreuung wird bisher
ausschließlich von den Lehrkräften getragen.
Seit dem Schuljahr 2005/2006 gibt es an unsere Schule eine Ag Mediation, in der
Schüler und Lehrer von Fachkräften ausgebildet werden, damit Konflikte von Schülern
selbstständig in der Anfangsphase entkräftet und Regeln des friedlichen Miteinander
mit gegenseitiger Wertschätzung entwickelt werden. Dies dient der Gewaltprophylaxe
und findet in unserer Schülerschaft hohe Anerkennung und Akzeptanz.
Ferner können sich Schüler in Problemsituationen Rat bei entsprechenden Lehrkräften
(Vertrauenslehrer / Lehrer für Gewalt- und Suchtprophylaxe) holen.
Sommerfest, Mittelstufenparty, Weihnachtsfest, Theater- und Musikveranstaltungen,
Podiumsdiskussionen sowie Sportveranstaltungen sind ein Bestandteil unseres Schullebens.
Schülermitbestimmung findet in den entsprechenden Gremien (Schulkonferenz, SV und beratend in der Gesamtkonferenz )
statt.