Die Juniorwahl 2017 am Albert-Schweitzer-Gymnasium

Am 15.September 2017 fand am Albert-Schweitzer-Gymnasium die Juniorwahl statt. Sie wurde unter der Leitung Frau Waidmanns vom Wahlpflichtkurs Gesellschafts-wissenschaften von uns, Schüler*innen des 9. Jahrgangs, organisiert und durchgeführt.

Vor dem Wahltag erarbeiteten wir uns im Unterricht die Grundsätze einer demokratischen Wahl, die Regeln nach denen sie erfolgt und erkundeten für die Wahl notwendige Materialien und Unterlagen. Die Juniorwahl wurde im Vorfeld durch Plakate im Schulgebäude und auf der Homepage der Schule angekündigt.

Die Klassenleitungen und Tutor*innen wurden um die Abgabe von Wählerlisten gebeten.

Am Tag der Wahl trafen sich mehrere von uns um 8.00 Uhr morgens, um das Wahllokal vorzubereiten, die Wahlkabinen aufzubauen und die Wahlurnen aufzustellen. Bei der Durchführung der Wahl als Mitglieder der Wahlkommission wechselten wir uns in Schichten ab, mussten aber bei der Auszählung ab 15.00 alle anwesend sein.

Um die Wahl so realistisch wie möglich abzuhalten, wurden Tische und Stühle wie bei einer wirklichen Bundestagswahl angeordnet, die Wählerverzeichnisse und Stimmzettel ausgelegt. Die Wahlurne für die Schüler*innen ab 18 Jahren wurde von einer Schülerin selbst gestaltet.

Um 9.00 begann die Juniorwahl: die Namen wurden auf den Wählerverzeichnissen überprüft, die Stimmzettel wurden ausgegeben und die Wähler*innen zu den Wahlkabinen verwiesen. Die Wählerbeteiligung war am Vormittag besonders hoch, viele Klassen der Sek I kamen gemeinsam mit ihren Lehrer*innen. Am Nachmittag wurde das Wahllokal deutlich leerer, aber auch dann kamen immer wieder einzelne Schüler*innen. Wir achteten sehr darauf, dass die Regeln eingehalten wurden, bei lauten politischen Äußerungen im Wahllokal wurden die Personen zum Verlassen aufgefordert und bei öffentlicher Verkündung ihrer Entscheidung wurden die Stimmzettel für ungültig erklärt. Aber diese waren Einzelfälle, fast alle Schüler*innen hielten sich an die Regeln. Viele Wähler*innen waren aus der Sek. I, oft leisteten wir Hilfestellung im Umgang mit dem Stimmzettel.

Sogar einige Minuten vor Schließung des Wahllokals um 15.00 Uhr kamen einzelne Schüler*innen zur Wahl. Danach waren alle Schüler*innen des Kurses anwesend.

Wir haben die Stimmen, wie bei einer „richtigen“ Bundestagswahl in zwei Runden gezählt, zuerst die Erst-, und dann die Zweitstimmen. Das hat bis 16.30 Uhr gedauert und war sehr anstrengend. Trotzdem hat es sehr großen Spaß gemacht, bei der Wahl zu helfen und es war eine tolle Erfahrung. Bei einer zukünftigen Juniorwahl würden fast alle wieder mitmachen.

Meryem Nacak und Nidanur Güler

 

Wahlpflichtkurs GeWi, Jg. 9

 

 

 

 

 

 

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