Seit Samstag, den 9. September, erinnert ein Stolperstein vor dem Haus in der Karl-Marx-Straße 190 an Helga Bujakowski. Sie war Schülerin der Agnes-Miegel-Schule für Mädchen, der Vorgängerschule des Albert-Schweitzer-Gymnasiums. Nach dem Erlass der Nürnberger Gesetze 1935 musste sie als Jüdin die Schule verlassen. Ihr gelang mit ihren Eltern die Flucht nach New York, wo sie heute noch lebt. Bei der kurzen Zeremonie sprach ein Rabbiner das Kaddisch für die verfolgten und ermordeten Angehörigen und Frau Prabhu, die die Geschichte von Frau Bujakowski recherchierte, berichtete von ihrer Suche nach den Angehörigen der Familie Bujakowsi und den lebendigen Erzählungen der jetzt 92-jährigen Helga.