Wir schrieben das Jahr 2001 und die Schülerzeitung des Albert-Schweitzer-Gymnasiums
nannte sich „Albertros“. Wenn man sich in die Redaktionssitzungen traute, musste
man leider bereits nach kurzer Zeit feststellen, dass die Arbeit an letzter Stelle,
der Spaß allerdings an erster kam. Nichtsdestotrotz oder vielleicht auch gerade
deswegen, blieben einige dort.
Es vergingen drei bis vier weitere Jahre bis das Sprachrohr der Schule überholt
und wiedergeboren werden sollte. Nicht mehr ganz allein auf sich gestellt, mit
tatkräftiger Unterstützung von Herrn Zibell, mit regelmäßigen Sitzungen und konstruktiven
Vorschlägen und einer neuen Führungsspitze brachte die neue Generation der
Redakteurinnen und Redakteure, bestehend aus ganzen vier festen Mitgliedern,
einschließlich Herrn Zibell, ein kleines Heftchen namens „NoName“ auf den „Markt“.
Lorenz Clauß übernahm die Verantwortung im Sinne des Presserechts und somit
auch den Posten des Chefredakteurs und spornte uns zu diesem einmaligen Werk,
das mit ganzen 16 Seiten glänzte, an. Natürlich darf man die Karikatur von
Albert Schweitzer als Titelbild nicht einfach so unter den Tisch fallen
lassen, denn sie war wirklich hervorragend.
Drei Monate später folgte die zweite Ausgabe, die sich nun „Die Zeitung“ nannte.
Leider war sie weder vom Inhalt, noch vom Layout her ein Meisterwerk, aber wie
sagt man so schön: Aller Anfang ist schwer.
Der Sommer nahte und unser Chefredakteur verließ uns um ein Jahr in den USA zu
verbringen. Es war Zeit für einen Führungswechsel und so übernahm Julia Balyazina
die Chefredaktion der Zeitung, die bis dato keinen festen Namen fand.
Der Sommer war lang und es gab reichlich Zeit für Verbesserungsgedanken.
So ist es während des Sommers dazu gekommen, dass Inhalte, Layout und Organisation
überdacht wurden und man neuen Mut fasste die Schülerzeitung des
Albert-Schweitzer-Gymnasiums aufblühen zu lassen.
Mit dem 29. August 2005 brach eine neue Ära ein. Nein, Spaß beiseite.
Über die Ferien entwickelte sich die Schülerzeitung tatsächlich zu einem
28-seitigen Heft mit überholtem Layout und Inhalt. Der feste Name ließ sich immer
noch nicht blicken. „AS 44“ war nun wirklich kein geeigneter Name für eine
Schülerzeitung. Zum Layout sei vielleicht noch anzumerken, dass uns damals vor
lauter Unerfahrenheit nichts anderes übrig blieb, als es von einer anderen Zeitung
(Unbunte) zu kopieren.
Ab der vierten Ausgabe hießen wir dann ¿DéjàVu? und falls man sich fragt, warum eine
Schülerzeitung so heißt, so haben wir eine äußerst logische Antwort: Das Layout war
kopiert, also hat man es ja schon gesehen. Um den Französischunterricht an unserer Schule mit
einzubeziehen das Ganze dann auf Französisch und für das Spanische die zwei Fragezeichen und voilà!
Heute sind wir selbstständig und haben ein individuelles Layout, individuelle Inhalte
und individuelle Redakteurinnen und Redakteure. Es gab Zeiten, da war die Redaktion
größer, doch heute sind wir wieder recht klein, daher suchen wir Unterstützung
seitens der Schülerschaft. Wir sind stets bemüht die Qualität der Zeitung zu
erhöhen und die Schule jeden Monat mit einer druckfrischen Ausgabe zu erfreuen. So ist es uns in der letzten Zeit
gelungen einen Druck zu finanzieren, der qualitativ hochwertiger und sogar teilweise farbig ist. Wir werden
uns auch weiterhin um die Verbesserung der Schülerzeitung bemühen und hoffen Euch irgendwann regelmäßig eine
Farbausgabe liefern zu können
Viel Spaß beim Stöbern in unserem Archiv.
Die Redaktion.